Mittwoch, 6. April 2016

Peter Wickler, Ehemaliger Vizepräsident LAG Thüringen), 04.04.2013 & Mobbing News

Dr. Peter Wickler (Ehemaliger Vizepräsident LAG Thüringen):

„Es besteht ein unabweisbarer Bedarf für eine allgemeingültige Kodifizierung des Mobbingschutzes durch den Gesetzgeber. Die in der Justiz auf der Basis bestehender Rechtsnormen seit mehr als 10 Jahren in unterschiedlicher Weise angewendeten Mobbingschutzkonzeptionen und der im Jahre 2006 für Fälle des diskriminierenden Mobbings hinzugekommene spezialgesetzliche Mobbingschutz des AGG haben zu einer Zersplitterung der Rechtsschutzlage bspw. Rechtsschutzmöglichkeiten geführt.

In der Frage der Mobbingbekämpfung darf es nicht nur bei bloßen Lippenbekenntnissen und Präventionsangebote bleiben.

Der Gesetzgeber muss uns, seine Bürgerinnen und Bürger, beim Aufstellen von Mobbingschutzregeln auch alle gleich behandeln. Diese Gleichbehandlung ist mit Einführung des AGG nicht gegeben! Der Schutz vor Mobbing ist eine die ordnungspolitischen Interessen des humanitären Rechtsstaats, ebenso wie die fundamentalen Lebensinteressen des Einzelnen berührende verfassungsrechtlich in Art. 1 Abs. 1 Satz 2 GG vorgegebene Schutzaufgabe.“


Peter Wickler, Ehemaliger Vizepräsident LAG Thüringen), 04.04.2013 & Mobbing News

Peter Wickler, Ehemaliger Vizepräsident LAG Thüringen), 04.04.2013 & Mobbing News

Dr. Peter Wickler (Ehemaliger Vizepräsident LAG Thüringen):

„Es besteht ein unabweisbarer Bedarf für eine allgemeingültige Kodifizierung des Mobbingschutzes durch den Gesetzgeber. Die in der Justiz auf der Basis bestehender Rechtsnormen seit mehr als 10 Jahren in unterschiedlicher Weise angewendeten Mobbingschutzkonzeptionen und der im Jahre 2006 für Fälle des diskriminierenden Mobbings hinzugekommene spezialgesetzliche Mobbingschutz des AGG haben zu einer Zersplitterung der Rechtsschutzlage bspw. Rechtsschutzmöglichkeiten geführt.

In der Frage der Mobbingbekämpfung darf es nicht nur bei bloßen Lippenbekenntnissen und Präventionsangebote bleiben.

Der Gesetzgeber muss uns, seine Bürgerinnen und Bürger, beim Aufstellen von Mobbingschutzregeln auch alle gleich behandeln. Diese Gleichbehandlung ist mit Einführung des AGG nicht gegeben! Der Schutz vor Mobbing ist eine die ordnungspolitischen Interessen des humanitären Rechtsstaats, ebenso wie die fundamentalen Lebensinteressen des Einzelnen berührende verfassungsrechtlich in Art. 1 Abs. 1 Satz 2 GG vorgegebene Schutzaufgabe.“


Peter Wickler, Ehemaliger Vizepräsident LAG Thüringen), 04.04.2013 & Mobbing News

Mittwoch, 23. März 2016

Mobbing für Senatorin Dilek Kolat kein Thema !

Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen
22.12.2014: “Auf der Website (www.mobbing-web.de) wird für ein eigenes Strafrecht Mobbing plädiert. Frau Senatorin Dilek Kolat* kann Ihrem Wunsch nach einem Statement deshalb nicht entsprechen. Der Bedarf für ein eigenständiges Gesetz müsste bei Bedarf noch diskutiert werden.

Mit freundlichen Grüßen
Markus H. Kringel
Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit”

*) Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen in Berlin (SPD)
*********

Statement vom Regierenden Bürgermeister von Berlin

“Mobbing ist kein Kavaliersdelikt, denn die Folgen für die Betroffenen sind oft sehr schwer. Umso wichtiger ist es, ein deutliches Zeichen gegen Mobbing zu setzen – für Mobbing ist kein Platz in unserer Gesellschaft!”

Quelle: www.mobbing-web.de

Dienstag, 15. März 2016

Berliner Akzente Online - Mobbing am Arbeitsplatz

Online-Portal gibt Hilfe Mobbing am Arbeitsplatz

Es müsste doch eine Seite geben, auf der sich Opfer von Mobbing gebündelt informieren können. Über Hilfsangebote, Rechtsberatungsstellen und Ärzte oder Kliniken, die im Notfall dem Mobbingopfer zur Seite stehen. Gibt es.
Berliner Akzente Online - Mobbing am Arbeitsplatz