Donnerstag, 10. Dezember 2009

Mobbing, so etwas gibt es bei uns nicht ...

„Die einen sagen: Mobbing, das gab’s doch schon immer, die anderen sagen: Mobbing, so etwas gibt es bei uns nicht, darüber wollen wir gar nicht diskutieren! Weil alle über Mobbing reden, wird der Begriff fallweise missbräuchlich verwendet. Ein Streit zwischen KollegInnen, eine Schikane des/der Vorgesetzten oder die unverschämte Bemerkung eines/einer Kollegen/Kollegin wird gleich als Mobbing bezeichnet. Kein Wunder, dass tatsächlich von Mobbing Betroffene sehr oft kein Gehör finden. Betroffene, die mit sehr schmerzhaften und nachhaltigen Erfahrungen mit Mobbing am Arbeitsplatz konfrontiert sind. Von Mobbing Betroffene werden gekündigt oder sind durch die langen Quälereien am Arbeitsplatz arbeitsunfähig geworden. Viele von Ihnen werden dauerhaft krank, seelisch wie körperlich.
Wenn man Mobbing eindeutig von alltäglichen Konflikten und Streitereien abgrenzt, dann wird das wahre Ausmaß des Problems deutlich. Mobbing war mit anderem Namen schon immer ein Problem in der Arbeitswelt, jedoch verschärfen zunehmender Leistungsdruck und Konkurrenz die Problematik noch mehr“

Mehr zu Mobbing unter:

www.mobbing-web.de

www.buerger-marktplatz.de

www.mobbing-rechtshilfe.de

Montag, 23. November 2009

Präventionspreis 2010 zum Thema Mobbing startet

Unter dem Motto „Mobbing + weggeschaut = mitgemacht!“ hat das Innenministerium in Kooperation mit dem Einzelhandelsverband Baden-Württemberg, dem Kultusministerium, dem Städte- und dem Gemeindetag sowie der Polizei Baden-Württemberg zum siebten Mal den landesweiten Präventionswettbewerb gestartet. „Mit dem Thema Mobbing stellen wir in diesem Jahr bewusst ein Verhalten in den Mittelpunkt, für das es in unserer Gesellschaft keinen Platz geben darf. Die Realität sieht leider anders aus - auch in der Welt von Kindern und Jugendlichen.“ Das sagte Innenminister Heribert Rech am Freitag, 20. November 2009, in Stuttgart.

Mobbing kenne viele Facetten. Gemobbt werde, wer anders sei als die Wortführer oder die Mehrheit in einer Gruppe. Gründe dafür seien leicht zu finden: zu dick, zu still, zu strebsam oder einfach nur zu „uncool“. Häufig reiche auch schon der Umstand, keine Markenkleidung zu tragen oder das neueste Handy zu besitzen. Mobbinghandlungen würden sich nicht auf soziale Ausgrenzung beschränken. Es gehe vielmehr auch um Straftaten wie Beleidigungen, Sachbeschädigungen, Körperverletzungen oder Erpressung, Raub und sexuelle Belästigung. Teilweise werde die Demütigung der Opfer noch dadurch verstärkt, dass körperliche Übergriffe mit dem Handy gefilmt, ins Internet gestellt oder an andere verschickt würden. „Die Betroffenen leiden sehr unter den Auswirkungen dieser Mobbingattacken und fühlen sich oft hilflos und allein gelassen. Hier ist das Umfeld gefordert: Hinsehen und handeln - ein Grundsatz, der in unserer Gesellschaft wieder mehr an Bedeutung gewinnen muss“, betonte Rech.

Bei dem aktuellen Präventionswettbewerb sollten sich Kinder und Jugendliche im Alter von zwölf bis 18 Jahren in Schule, Verein, Jugendgruppen oder mit Hilfe ihrer Eltern mit den Ursachen, Motiven, möglichen Formen, den Folgen und den Möglichkeiten zur Verhinderung von Mobbing beschäftigen.
Die Thematik könne zum Beispiel in kurzen Theaterstücken, Videos, Bildergeschichten, Drehbüchern oder eigenen Musikstücken aufgegriffen werden. Damit sei der Präventionspreis 2010 auch eine Ergänzung des landesweiten Schulprojektes „Mobbingfreie Schule - gemeinsam Klasse sein“ des Kultusministeriums und der Techniker Krankenkasse Baden-Württemberg. Als attraktiver Anreiz würden insgesamt 100 Kinder und Jugendliche für die besten Ideen am 15. Juli 2010 gemeinsam in den Europa-Park in Rust eingeladen und dort für ihre Leistung ausgezeichnet.
Als besondere Zugabe würden bei der Preisverleihung unter den Gewinnern fünf hochwertige iPods verlost. „Für Mobbing und seine strafbaren Facetten gilt der Grundsatz Null Toleranz. Ich bin überzeugt davon, dass die Kinder und Jugendliche in unserem Land wieder kreative Beiträge erstellen werden, die bei ihren Altersgenossen, aber auch bei so manchen Erwachsenen zu einem Aha-Effekt führen werden“, so der Innenminister.

Nähere Informationen und Teilnahmeformulare für den Präventionswettbewerb „Mobbing + weggeschaut = mitgemacht“ können beim Einzelhandelsverband Baden-Württemberg unterinfo@ehv-baden-wuerttemberg.deangefordert oder im Internetangebot der Polizei für Kinder und Jugendliche unter www.time4teen.de heruntergeladen werden.

Einsendeschluss ist der 30. April 2010.

Informationen zum Projekt „Mobbingfreie Schule - gemeinsam Klasse sein“ gibt es unter www.gewaltpraevention-bw.de.

Weiterer Hinweis: Sie haben eine eigene Internetpräsenz oder möchten den Präventionspreis 2010 mit einer Anzeige aktiv unterstützen? Das Logo für eine Verlinkung sowie eine Fülleranzeige in Druckqualität stehen unter www.time4teen.de kostenlos zum Download zur Verfügung.

Dienstag, 10. November 2009

EU-Gericht: Mehr Rechte bei Kündigung in Elternzeit

Luxemburg (dpa) - Arbeitnehmer in Elternteilzeit sollen bei einer fristlosen Kündigung rechtlich besser geschützt werden. Dies entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) am Donnerstag (22. Oktober) in Luxemburg. Im Falle einer Kündigung müsse der Arbeitgeber eine Entschädigung auf Basis des Vollzeitvertrages zahlen, der vor der Elternteilzeit gültig war. Das Gericht urteilte über einen Fall aus Belgien (Rechtssache: C-116/08). Die vom Gericht geforderte Regelung verhindere, dass Arbeitnehmer aus Angst vor Benachteiligung ... >> zum Artikel

Sonntag, 8. November 2009

Nötigung statt Kündigung

Nötigung statt Kündigung (1/6) - Wer nicht spurt ...! ( Maybrit Illner )



Nötigung statt Kündigung (2/6) - Wer nicht spurt ...! ( Maybrit Illner ) :


Mehr unter..: http://www.youtube.com/watch?v=pdjA1T-2ZuY

Donnerstag, 5. November 2009

Kündigungen - extreme Zunahme von Kündigungsschutzverfahren

Klageflut: Starke Zunahme der Kündigungsschutzverfahren in den ersten sechs Monaten

Die DGB Rechtsschutz GmbH verzeichnet einen Anstieg der Fallzahlen im gesamten Arbeitsrecht um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, bei den Kündigungsschutzklagen wegen betriebsbedingter Kündigungen beträgt der Anstieg 77 Prozent.

Im 1. Halbjahr 2009 sind insgesamt 74.890 Verfahren neu zugegangen. Gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum ist dies eine Steigerung um 7,9 Prozent.

Im Arbeitsrecht I. und II. Instanz gibt es einen Anstieg der Verfahrenszahlen um 5.389 (+ 15,1 Prozent). Beim Sozialrecht gibt es erstmals seit mehreren Jahren einen leichten Rückgang um 49 (- 0,1 Prozent). Auch im Verwaltungsrecht gab es bei niedrigem Gesamtniveau einen deutlichen Anstieg. Der Anteil arbeitsrechtlicher Verfahren liegt nunmehr bundesweit bei 54,8 Prozent. Der Anstieg geht auf eine deutliche Zunahme von Kündigungsschutzverfahren zurück.

Gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum (1. Halbjahr 2008) sind die Klagen wegen betriebsbedingter Kündigungen bundesweit um 77 Prozent auf 11.661 Fälle gestiegen. Vergleicht man die Zahlen des 2. Quartals 2009 mit denen des 2. Quartals 2008 ergibt sich sogar eine Steigerung um 88 Prozent bundesweit.

West-Ost-Gefälle: Fast 132 Prozent Zuwachs in Baden-Württemberg - „nur“ 35 Prozent in der Region Nordost

Aufgeschlüsselt nach Regionen stellt man ein West-Ost-Gefälle fest: Trauriger Spitzenreiter in der Zahl der absoluten Neuzugänge ist weiterhin Nordrhein-Westfalen mit 3249 Kündigungsschutzverfahren, das sind knapp 77 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2008.

1540 Neuzugänge haben die Juristinnen und Juristen der DGB Rechtsschutz in der Region Baden-Württemberg zu bewältigen, das ist mehr als das Doppelte (131 Prozent) verglichen mit dem 1. Halbjahr 2008. Leicht über dem Bundesdurchschnitt liegt mit 79 Prozent höherem Fallaufkommen die Region Nordwest (Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Bremen, Hamburg) und 3249 Fällen, gefolgt von der Region Südwest (Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland) mit 76,5 Prozent und 1384 Kündigungsschutzverfahren. Knapp 68 Prozent auf 1505 neue Fälle legen die Bayern zu, gefolgt von der Region Südost (Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt) mit rund 66 Prozent Zuwachs auf 1158 Fälle. Das - in diesem Zusammenhang „erfreuliche“ - Schlusslicht bildet die Region Nordost (Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern) mit 690 Neuzugängen, dies ist ein Zuwachs von 35 Prozent gegenüber dem 1. Halbjahr 2008.

Betrachtet man die Neuzugänge aufgeschlüsselt nach DGB-Gewerkschaften, so ergeben sich bei der IG Metall (+ 27,5 Prozent und der IG BCE (+ 19,9 Prozent) die stärksten Zuwächse gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum. IG Bau (- 9,0 Prozent und Transnet (- 6,6 Prozent) haben demgegenüber deutliche Rückgänge. Der verbandliche Rechtsschutz durch die DGB Rechtsschutz GmbH ist für Mitglieder der DGB-Gewerkschaften kostenlos. Quelle: dgbrechtsschutz.de

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Rechtsanwälte für Mobbing-Fälle: www.mobbing-rechtshilfe.de

Eine Rechtsschutzversicherung für Ihr Recht!
Wer heutzutage noch ohne Arbeitsrechtsschutz im Berufsleben steht, ist leichtsinnig. Eine Rechtsschutzversicherung für Ihr Recht! Juristischer Beistand kann immer erforderlich werden. Sichern Sie sich ab, eine Rechtsschutzversicherung inklusive Arbeitsrechtsschutz sollte eigentlich jede/r Arbeitnehmer/in haben. Rechtsberatung, Rechtsanwälte und Gerichtskosten sind teuer! In der heutigen Zeit sollte doch eigentlich jeder eine Rechtsschutz Versicherung haben...? Oder? Und nicht erst darüber nachdenken wenn der Ernstfall eingetreten ist, denn meistens besteht erst 3 Monate nach Abschluss einer Versicherung ein Versicherungsschutz.

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