Weltweit ist Selbstmord eine der häufigsten Todesursachen. Nach einer Studie von Wissenschaftlern um Prof. Matthew Nock von der Harvard Universität, die im British Journal of Psychiatry erscheint, sind junge Menschen, Alleinstehende, Menschen mit geringer Ausbildung und seelisch Erkrankte besonders gefährdet. Die Forscher haben eine Studie mit 85 000 Menschen in 17 Ländern, darunter auch Deutschland, durchgeführt und kamen zu dem Ergebnis, dass 9,2 % der Studienteilnehmer schon einmal Selbstmord in Betracht gezogen hatten. 2,7% der Befragten gaben an, bereits einen Selbstmordversuch unternommen zu haben. „Die Ergebnisse bestätigen, dass Selbstmordgedanken und suizidale Absichten weiter verbreitet sind als man vielleicht zunächst vermuten würde. Viele Menschen, die Suizidgedanken haben, trauen sich jedoch aus Angst vor einer Stigmatisierung nicht, darüber zu sprechen“, erklärt Dr. Christa Roth-Sackenheim, Vorsitzende des Berufsverbandes Deutscher Psychiater (BVDP). Weiterlesen...: www.npin.de/
Sonntag, 10. Februar 2008
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